Urlaub und Reisen sind für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr. Dennoch sollten vor Reisen immer ein paar Aspekte beachtet werden. In diesem Artikel wird auf die Reiseapotheke eingegangen.
Eine Reiseapotheke sollte jeder Urlauber dabei haben. Niemand will krank werden, erst recht nicht im Urlaub. Schon die kleinsten Erkrankungen, seien es Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen, können die Urlaubsstimmung trüben. Schwer zu finden sind dann die Apotheken im Ausland. Hinzu kommt, dass die Kommunikation wegen der Fremdsprache oft sehr schwer ist – gerade bei Fachnamen von Krankheiten. Ein weiterer Aspekt ist sicher der Beipackzettel. Dieser sollte in einer verständlichen Sprache sein, um Dosen richtig abzuschätzen und Nebenwirkungen zu kennen. Auch die Inhaltsstoffe von Medikamenten sind gerade für Allergiker unerlässlich. Was aber tun, wenn man die Urlaubssprache nicht beherrscht? Lieber sollte man schon zu Hause für den Ernstfall vorsorgen und sich eine Reiseapotheke für den Urlaub besorgen oder zusammenstellen. Diese bekommt man hier in der gewohnten Qualität und zum normalen Preis in jeder Apotheke. Wichtig ist dass man hierbei vor allem bekannte und verträgliche Präparate auswählt, damit es zu keinen Nebenwirkungen im Urlaub kommen kann.
In einer Reiseapotheke gehören Dinge wie: Verbandsmaterial, Pflaster, Mullbinden, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten, Schlaftabletten und Kopfschmerzmittel. Diese Produkte sind Grundbestandteile. Aber auch Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen, wenn man das regionale Essen nicht verträgt, sind wichtig. Sonnenschutzmittel und Mückenschutzmittel sollte für jeden Urlauber klar sein. Hierbei sollte auf den passenden Lichtschutzfaktor für den Benutzer geachtet werden. Chronisch Kranke nehmen natürlich zusätzlich ihre verschriebenen Medikamente mit. All dies bekommt man in der Stammapotheke.
Besonders gefährlich ist ein Urlaub in Afrika, da es dort Krankheiten gibt, die für uns in Europa untypisch sind. Dazu zählt vor allem Malaria aber auch Gelb-Fieber, Cholera, Tollwut und Polio. Gegen diese Krankheiten sollte man sich rechtzeitig beim Hausarzt impfen lassen. Malaria, welches sich nur selten von Mensch zu Mensch verbreitet, sondern meist durch weibliche Stechmücken in den Tropen und Subtropen übertragen wird, ist schwer zu erkennen, da es die gleichen Symptome wie eine Erkältung oder eine Darmgrippe hat. Einen Malaria-Test kann man meist vor Ort machen und es relativ schnell bekämpfen, was aber meist nicht möglich ist, da in diesen Gebiet erschwerte Bedingungen herrschen. Falls man doch krank werden sollte, ist es von Vorteil eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen zu haben. Diese zahlt im Falle einer Krankheit die Behandlung sowie den Krankenrücktransport nach Deutschland. Bei einer guten Vorbereitung ist vielleicht sogar ein passendes Medikament bereits in der Reiseapotheke vorhanden.